Videoüberwachung

Videoüberwachung

Videoüberwachung

Unsere Videoüberwachungsanlagen erhalten Sie für verschiedene Anwendungsbereiche und in verschiedenen Ausbaustufen. Wir verbauen diese Anlagen sowohl im privaten Bereich als auch in Industrie- und Gewerbebetrieben. Alle Videoüberwachungsanlagen werden bedarfsgerecht nach Ihren Vorgaben geplant und ausgesucht. Hierzu ist eine Besichtigung vor Ort bzw. ein detaillierter Grundriss des zu überwachenden Objektes notwendig. Alle angebotenen Komponenten werden zu Ihrer Sicherheit ausschließlich von namhaften Herstellern geliefert.

Auswahl der Kamera

Für jeden Anwendungsbereich gibt es eine passende Kamera. Wir helfen Ihnen bei der Wahl der richtigen Technologie sowie den erforderlichen Funktionen und den Bauformen der Kameras.

Folgende übliche Kamera-Technologien stehen derzeit zur Auswahl:

Analoge Kameras
Die Übertragung der Videosignale erfolgt über ein Koaxialkabel. Die Auflösung dieser Kameras ist recht gering und entspricht in etwa der eines alten, handelsüblichen Röhrenfernsehgerätes (max. D1 = 704 x 480 Pixel).

HD-SDI Kameras
Mit einer 5-fach höheren Pixeldichte gegenüber analogen Standardauflösungen liegen diese Kameras im Megapixelbereich und zeichnen sich daher durch eine hervorragende Bildqualität aus (bis zu HD 1080p = 1920 x 1080 Pixel = 2 Megapixel). Die Übertragung der Videosignale erfolgt ebenfalls über Koaxialkabel. Somit können Sie Ihre bereits vorhandenen Leitungen für diese Technologie weiterhin nutzen.

IP Kameras
Die aktuelle IP-Technologie ist die individuellste Technologie. Die Videosignale werden in der Kamera digitalisiert und direkt in Ihr vorhandenes Computernetzwerk eingespielt. Die Signale können direkt aus der Kamera weltweit auf Ihren Browser oder Ihr Smartphone übertragen werden. In einem Rechenzentrum kann ein Videoserver, der die Videosignale mehrerer Kameras empfängt, aufzeichnen und für die Beweissicherung speichern. IP-Kameras sind mit extrem hoher Auflösung erhältlich (5 Megapixel und größer).

Objektive und Pixel

Neben den oben aufgeführten Technologien, der Bauform und den schon integrierten Funktionen kommt es bei der Auswahl der richtigen Kamera auf ein qualitativ hochwertiges Objektiv an. Wie in der Fotografie macht die Anzahl der Pixel keine Aussage über die Qualität einer gelungenen Aufnahme. Die Anzahl der Pixel besagt lediglich, mit welcher Dichte (Auflösung) ein Bild gemacht werden kann. Löst man eine Kamera ohne angeschraubtes Objektiv aus, so erhält man lediglich ein weißes Bild ohne jegliche Zeichnung und Kontur. Erst eine hochwertige und vergütete Optik führt zu einem scharfen und verzeichnungsfreien Bild. Hochwertige Objektive sind insbesondere bei Megapixelkameras und vor allem im Tag- und Nachtbetrieb unerlässlich.

Kameras für die Nacht

Je nach Einsatzort der Kameras wird entschieden, ob die Kameras und auch die verwendeten Objektive Nachtsicht tauglich sein müssen. In diesen Fällen müssen die Kamerasensoren Infrarotlicht empfindlich sein und die verwendeten Objektive müssen den Fokusversatz automatisch kompensieren können, um in jeder Situation ein scharfes Bild zu liefern.

Funk- und Kabelübertragung

Sie haben die Wahl, ob die Videosignale durch ein Kabel, per Funk oder in Kombination übertragen werden sollen.

Die zuverlässigste und sicherste Möglichkeit Videosignale zu übertragen, ist eine kabelgebundene Lösung. Sie kann von außen nicht gestört werden und überträgt die riesigen Datenmengen der hochauflösenden Megapixelkameras über viele hundert Meter. Die Leitungen werden wie bei einem Computernetzwerk sternförmig verlegt. Dies bedeutet, dass vom Monitor bzw. vom Aufzeichnungsgerät eine Leitung direkt zur jeweiligen Kamera verlegt wird.

Die Übertragung per Funk ist überall dort sinnvoll, wo keine Kabel verlegt werden können oder sollen. Es wird für die Kamera lediglich ein Stromanschluss benötigt, den es in der Regel in jedem Raum gibt.

Die Reichweite der Funksignale ist recht gering und hängt stark von den verwendeten Bausubstanzen ab.

Daher werden in der Regel meistens beide Übertragungswege genutzt. Das Funksignal der Kamera wird bis zu einem nahegelegenen Übergabepunkt übertragen und von dort aus in ein Kabel gebundenes Netzwerk eingespeist.

Aufzeichnung

Zur Beweissicherung lassen sich die von den Überwachungskameras bereitgestellten Video-Signale aufzeichnen. Dies ist mit Hilfe von verschiedenen Aufnahmeverfahren möglich.

Die Aufzeichnung erfolgt z. B.
  • auf einem Netzwerkspeicher (NAS)
  • auf einem autarken Digitalrekorder
  • auf einem Videoserver oder netzwerkfähigen Digitalrekorder
  • mit Hilfe einer Videokarte im Computer
  • auf einem Computer
Videos ansehen, sichern und exportieren

Nahezu alle beschriebenen Aufzeichnungssysteme haben die Möglichkeit, Daten und Videosignale in ein Computernetzwerk einzuspeisen. So ist es mit Hilfe eines PCs oder Notebooks möglich, auf die Videoüberwachungsanlage zuzugreifen und sowohl Live-Video als auch Aufzeichnungen anzuschauen - sogar über das Internet. Hierzu ist eine sehr schnelle Internetverbindung in beide Richtungen (Up- und Download) erforderlich.

Für die Beweissicherung und eine anschließende kriminaltechnische Untersuchung lassen sich Videopassagen und Bilder aus dem aufgezeichneten Material in ein vom Computer lesbares Format exportieren.

Video und Alarm

Bewegungen, die von den angeschlossenen Kameras detektiert werden, können einen Alarm auslösen. Dies kann durch Versand einer Email inkl. Bild- oder Videoanhang erfolgen oder die Videoüberwachungsanlage ist direkt mit der Alarmanlage des Gebäudes gekoppelt und löst so einen Alarm aus.

Beleuchtung
Auf eine gute Beleuchtung kommt es an! Keine Kamera, egal welche Technologie oder Auflösung verwendet wird, funktioniert ohne Licht! Während der Planung der Videoüberwachungsanlage greifen wir auf ein reichhaltiges Angebot von Infrarot- und Weißlicht-Strahlern zurück.