Rufnummern mit der FRITZ!Box sperren und unerwünschte Anrufe mit dem tellows Anrufschutz blockieren.

Bitte beachten Sie diese rechtlichen Informationen, die integraler Bestandteil dieses Beitrags sind.

Es klingelt. Unbekannte Nummer. Du gehst ran – und am anderen Ende will dir jemand einen „gewonnenen“ Preis, einen neuen Stromvertrag oder eine angebliche Rückerstattung andrehen. Schon wieder. Diese Anrufe sind nicht nur nervig: Aus lästiger Telefonwerbung wird schnell handfeste Abzocke – und die trifft besonders ältere Menschen. Die gute Nachricht: Mit deiner FRITZ!Box kannst du solche Anrufe fast vollständig zum Schweigen bringen. Es gibt sogar zwei Wege dorthin – einen kostenlosen und einen komfortablen.

Dieser Beitrag „tellows Anrufschutz“ wurde durch tellows (Netzberater UG haftungsbeschränkt) unterstützt. [mehr erfahren]

Kurz erklärt: Um Werbe- und Spam-Anrufe zu blockieren, hast du zwei Möglichkeiten. Weg 1: Du sperrst unerwünschte Rufnummern manuell direkt in der FRITZ!Box – kostenlos, aber mit etwas Pflegeaufwand. Weg 2: Du nutzt den tellows Anrufschutz, der über eine riesige Community ständig aktualisierte Sperrlisten liefert und Werbeanrufer automatisch abfängt. Diese Anleitung zeigt dir beide Wege – und wann sich welcher lohnt.

Video: Werbeanrufe mit der FRITZ!Box & tellows blockieren

Im Video erkläre ich, warum der Anrufschutz einer großen Community so wirkungsvoll ist, und zeige die Einrichtung des tellows Anrufschutzes auf der FRITZ!Box in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Unter dem Video findest du zusätzlich beide Methoden ausführlich zum Nachlesen.

FRITZ!Box blockiert Werbeanrufe mit tellows Anrufschutz

Warum unerwünschte Anrufe mehr sind als nur nervig

Telefonwerbung ohne vorherige Einwilligung ist in Deutschland verboten – trotzdem klingelt es täglich millionenfach. Und hinter vielen Anrufen steckt mehr als nur eine aufdringliche Verkaufsmasche. Diese Formen solltest du kennen:

  • Werbe- und Gewinnspielanrufe: unerlaubte Werbung für Verträge, Abos oder „Gewinne“, die keine sind.
  • Ping-Anrufe: Es klingelt nur kurz, damit du zurückrufst – auf einer teuren Mehrwertnummer. Niemals zurückrufen!
  • Nummern-Spoofing: Die angezeigte Rufnummer ist gefälscht und wirkt seriös (z. B. eine echte Behörden- oder Ortsnummer), um dich zum Abheben zu bringen.
  • Abzock- und Betrugsanrufe: angebliche Bank-, Microsoft- oder Enkeltrick-Anrufe – besonders perfide und für ältere Menschen gefährlich.

Typischer Fehler: Aus Neugier bei einer unbekannten Nummer zurückrufen. Genau das ist das Ziel vieler Betrüger. Rufst du eine unbekannte Nummer nicht zurück und hebst bei Verdacht gar nicht erst ab, nimmst du den meisten Maschen bereits den Wind aus den Segeln – den Rest erledigt die Rufsperre.

Woran du einen Betrugsanruf erkennst

Bevor wir zum Blockieren kommen: Diese Warnsignale sollten bei dir sofort die Alarmglocken läuten lassen. Wer sie kennt, fällt seltener herein:

  • Druck & Dringlichkeit: „Sie müssen sofort handeln, sonst …“ – seriöse Stellen setzen dich nie unter Zeitdruck.
  • Frage nach Daten: Bankdaten, PIN, TAN oder Passwörter werden am Telefon niemals seriös abgefragt.
  • Zu schön, um wahr zu sein: ein „Gewinn“, den du nie beansprucht hast, oder eine überraschende „Rückerstattung“.
  • Bekannte Namen als Köder: angebliche Anrufe von Bank, Microsoft, Europol oder Verwandten in Not (Enkeltrick).
  • Merkwürdige Nummer: lange Auslandsvorwahlen, unterdrückte Nummern oder ein sehr kurzes, einmaliges Klingeln.

Kurz erklärt: Im Zweifel gilt immer dasselbe – auflegen, nichts bestätigen, keine Daten nennen und die Nummer anschließend sperren. Kein seriöser Anrufer nimmt dir das übel.

Zwei Wege, Anrufe auf der FRITZ!Box zu blockieren

Die FRITZ!Box bringt eine eigene Rufsperre mit – und lässt sich zusätzlich mit einem Anrufschutz-Dienst wie tellows koppeln. So unterscheiden sich die beiden Wege:

 Native FRITZ!Box-Sperretellows Anrufschutz
Kostenkostenloskostenpflichtig (Abo)
Pflegemanuell, jede Nummer selbstautomatisch, tagesaktuell
Schutz vor neuen Nummernnein (nur bekannte)ja (Community-Scores)
Aufwandlaufendeinmalig einrichten
Ideal fürwenige Störenfriedeviele unbekannte Werbeanrufe
Beide Wege lassen sich auch kombinieren.

Voraussetzung: FRITZ!OS aktuell halten

Bevor es losgeht, ein wichtiger Punkt: Die automatische Einbindung von Anrufschutz-Listen über CardDAV setzt FRITZ!OS 7.20 oder neuer voraus. Ein aktuelles FRITZ!OS bringt außerdem regelmäßig Sicherheits- und Funktionsverbesserungen. So prüfst und aktualisierst du es:

  1. In der FRITZ!Box-Oberfläche auf System → Update gehen.
  2. Auf „Neues FRITZ!OS suchen“ klicken.
  3. Falls verfügbar, das Update installieren – die FRITZ!Box startet dabei einmal neu.

Tipp: Aktiviere gleich die automatischen Updates, dann bleibt deine FRITZ!Box dauerhaft aktuell und sicher – ganz ohne manuelles Nachsehen.

Weg 1: Rufnummern nativ in der FRITZ!Box sperren

Die FRITZ!Box kann Anrufe eingehender Rufnummern von Haus aus blockieren – ganz ohne Zusatzdienst. So geht’s:

  1. In der FRITZ!Box-Oberfläche (fritz.box) auf Telefonie → Rufbehandlung gehen.
  2. Unter „Rufsperren für ankommende Anrufe“ auf Neue Regel klicken.
  3. Eine einzelne Rufnummer eintragen – oder einen ganzen Rufnummernbereich mit Sternchen (*) als Platzhalter.
  4. Speichern – ab sofort werden Anrufe dieser Nummer(n) abgewiesen.

Wichtig zu wissen: Die direkte Rufsperre ist auf rund 32 Einträge begrenzt. Wer mehr sperren will, legt ein eigenes Sperr-Telefonbuch an und weist es in der Rufbehandlung als Sperrbereich zu – dann werden alle darin gespeicherten Nummern automatisch blockiert. Praktisch: Seit 2025 synchronisiert die FRITZ!App gesperrte Nummern in beide Richtungen, sodass eine am Smartphone blockierte Nummer auch am Festnetz gesperrt ist.

Wie du einzelne Nummern Schritt für Schritt einträgst, zeige ich dir ausführlich im Beitrag FritzBox Rufnummer sperren.

Viele Nummern sperren: das Sperr-Telefonbuch

Stößt du an das Limit von rund 32 direkten Sperreinträgen, gibt es einen eleganten Trick: ein eigenes Sperr-Telefonbuch.

  1. Unter Telefonie → Telefonbuch ein neues, leeres Telefonbuch anlegen (z. B. „Gesperrt“).
  2. Alle unerwünschten Rufnummern dort als Einträge speichern.
  3. Unter Telefonie → Rufbehandlung dieses Telefonbuch als Sperrbereich für ankommende Anrufe auswählen.

Ab sofort werden alle in diesem Telefonbuch gespeicherten Nummern automatisch blockiert – und du bist nicht mehr auf die 32er-Grenze beschränkt. Genau dieses Prinzip nutzt übrigens auch der tellows Anrufschutz, nur mit einer riesigen, automatisch gepflegten Liste. Der große Haken der rein manuellen Methode bleibt jedoch: Du kennst neue Werbenummern immer erst, nachdem sie dich schon einmal gestört haben. Genau hier setzt Weg 2 an.

Weg 2: tellows Anrufschutz einrichten (die Community-Lösung)

Der tellows Anrufschutz dreht das Prinzip um: Statt jede Nummer selbst zu pflegen, greifst du auf die Erfahrung einer riesigen Community zurück. Millionen Nutzer bewerten Rufnummern mit einem Score (z. B. „9″ für eindeutig unseriös). Aus diesen Bewertungen entstehen ständig aktualisierte Sperrlisten, die deine FRITZ!Box automatisch nutzt – eine Art Rückwärtssuche in Echtzeit.

Der Vorteil gegenüber einer selbst gepflegten Blacklist liegt auf der Hand: Meldet eine Werbenummer sich heute zum ersten Mal bei dir, hat sie zuvor mit hoher Wahrscheinlichkeit schon Tausende andere Menschen belästigt – und wurde von ihnen entsprechend schlecht bewertet. Deine FRITZ!Box kennt diese Nummer also bereits, bevor sie dich zum ersten Mal erreicht. Genau diesen Wissensvorsprung kann eine manuelle Liste niemals bieten. Den Betrieb der CardDAV-Server für diese tagesaktuellen Listen lässt sich tellows entsprechend vergüten – der Dienst ist deshalb kostenpflichtig.

So funktioniert die Einrichtung

Technisch bindest du die tellows-Listen als CardDAV-Telefonbücher in die FRITZ!Box ein. Voraussetzung ist FRITZ!OS 7.20 oder neuer. Der Ablauf in Kürze:

  1. Den tellows Anrufschutz erwerben und die Zugangsdaten für den CardDAV-Server bereithalten.
  2. In der FRITZ!Box unter Telefonie → Telefonbuch ein neues Telefonbuch anlegen und als Quelle „Telefonbuch eines Online-Anbieters“ (CardDAV) wählen.
  3. Die tellows-Server-Adresse und deine Zugangsdaten eintragen – die FRITZ!Box lädt die Scoreliste automatisch.
  4. Diesen Schritt für die zweite Scoreliste wiederholen (tellows liefert in der Regel zwei Listen mit unterschiedlichem Score-Bereich).
  5. Unter Telefonie → Rufbehandlung bei „Rufsperren für ankommende Anrufe“ einen neuen Bereich anlegen und die tellows-Telefonbücher als Sperrliste auswählen.

Kurz erklärt: Ab jetzt gleicht die FRITZ!Box jeden eingehenden Anruf mit den tellows-Listen ab und blockiert bekannte Werbe- und Spamnummern automatisch – tagesaktuell, ohne dass du je wieder eine Nummer von Hand eintragen musst. Da die Einbindung über CardDAV läuft, aktualisieren sich die Listen im Hintergrund von selbst.

Was die tellows-Scores bedeuten

Jede Rufnummer bekommt bei tellows einen Score von 1 bis 9 – je höher, desto unseriöser. Dieser Wert entscheidet, ob eine Nummer auf die Sperrliste wandert:

ScoreBedeutungEinordnung
1 – 3vertrauenswürdigseriöse Anrufer
4 – 6neutral / unklarVorsicht angebracht
7 – 9unseriös bis gefährlichWerbung, Abzocke, Spam
Die Sperrlisten greifen vor allem im oberen Score-Bereich (7–9).

So bleiben wichtige Anrufe zuverlässig durch, während der offensichtliche Werbe- und Betrugsmüll gar nicht erst durchklingelt.

Wenn du mit Telefonbüchern auf der FRITZ!Box noch nicht vertraut bist, hilft dir der Beitrag Telefonbuch der FRITZ!Box einrichten beim Grundverständnis – denn genau darauf setzt der tellows Anrufschutz auf.

Native Sperre oder tellows – was passt zu dir?

Wichtig zu wissen: Es gibt kein pauschales „besser“. Bekommst du nur ab und zu einen Anruf desselben Störenfrieds, reicht die kostenlose native Sperre völlig. Wirst du dagegen von ständig wechselnden, unbekannten Werbenummern bombardiert, spielt der tellows Anrufschutz seine Stärke aus, weil er auch Nummern blockiert, die dich noch nie angerufen haben. Viele kombinieren beides: tellows als automatische Grundabwehr, die native Sperre für individuelle Ausnahmen.

Schutz auch unterwegs mit der FRITZ!App

Der Anrufschutz endet nicht am Festnetz. Mit der kostenlosen FRITZ!App hast du deine FRITZ!Box auch von unterwegs im Griff und kannst über sie telefonieren, als wärst du zu Hause. Praktisch: Seit 2025 werden gesperrte Nummern in beide Richtungen synchronisiert – blockierst du eine Nummer am Smartphone, ist sie auch am Festnetzanschluss gesperrt und umgekehrt.

Kurz erklärt: So pflegst du deine Sperrliste nur einmal und profitierst auf allen Geräten davon. Wer viel mobil telefoniert, spart sich damit doppelte Arbeit und hat den gleichen Schutz drinnen wie draußen.

Extra-Tipps gegen Telefonterror

  • Nicht zurückrufen und bei unbekannten Nummern im Zweifel gar nicht abheben – besonders bei sehr kurzen Klingelzeichen (Ping-Anrufe).
  • Keine Daten am Telefon preisgeben. Seriöse Firmen oder Behörden fragen nicht unaufgefordert nach Bankdaten oder Passwörtern.
  • Unerlaubte Werbeanrufe melden: Die Bundesnetzagentur geht gegen unerlaubte Telefonwerbung vor – eine Beschwerde ist schnell eingereicht und hilft allen.
  • Anrufbeantworter als Filter: Wichtige Anrufer sprechen auf, Werbeanrufer legen meist auf.
  • Rufnummer sparsam weitergeben und bei Gewinnspielen/Newslettern auf das Kleingedruckte achten – dort wird die Einwilligung zur Telefonwerbung oft versteckt.

Häufige Missverständnisse zum Anrufschutz

  • „Einmal sperren, für immer Ruhe.“ Leider nein: Werbeanrufer wechseln ständig die Nummer und fälschen sie per Spoofing. Genau deshalb ist eine automatisch aktualisierte Community-Liste so wertvoll.
  • „Der Anrufschutz blockiert auch wichtige Anrufe.“ Nein – geblockt wird nur, was die Community klar als unseriös bewertet hat (hoher Score). Seriöse Anrufer klingeln normal durch.
  • „Unterdrückte Nummern kann ich einfach sperren.“ Nur eingeschränkt. Anrufe ohne übermittelte Nummer lassen sich zwar per Rufbehandlung gesondert behandeln, aber nicht wie eine konkrete Nummer gezielt blockieren.
  • „Die native Sperre ist überflüssig, wenn ich tellows habe.“ Nicht ganz: Für einzelne, sehr individuelle Störer bleibt die manuelle Sperre die schnellste Lösung – am besten in Kombination.

Was tun, wenn du schon reingefallen bist?

Falls du am Telefon Daten preisgegeben oder einem Vertrag zugestimmt hast, ist schnelles Handeln wichtig. Diese Schritte helfen:

  • Gespräch sofort beenden und keine weiteren Angaben machen.
  • Bank informieren: Hast du Bank- oder Kartendaten genannt, umgehend die Bank kontaktieren und ggf. Karten sperren lassen.
  • Passwörter ändern, wenn du Zugangsdaten verraten hast.
  • Untergeschobene Verträge widerrufen: Am Telefon geschlossene Verträge kannst du in der Regel innerhalb der gesetzlichen Frist widerrufen – schriftlich und nachweisbar.
  • Anzeige & Meldung: Bei Betrug Anzeige bei der Polizei erstatten und den Anruf der Bundesnetzagentur melden.

Wichtig zu wissen: Schäm dich nicht – diese Maschen sind professionell gemacht und treffen täglich viele Menschen. Je schneller du reagierst, desto besser lässt sich der Schaden begrenzen.

Fazit: Endlich Ruhe vor Werbeanrufen

Unerwünschte Anrufe musst du nicht hinnehmen. Mit der FRITZ!Box hast du das passende Werkzeug bereits zu Hause stehen – du musst es nur einrichten:

  • Wenige Störer? Native Rufsperre nutzen – kostenlos und schnell.
  • Viele Werbeanrufe? tellows Anrufschutz einrichten – automatisch und tagesaktuell.
  • Maximale Ruhe? Beides kombinieren.
  • Immer gilt: unbekannte Nummern nicht zurückrufen und unerlaubte Werbung der Bundesnetzagentur melden.

Die genaue Einrichtung des tellows Anrufschutzes siehst du am besten im Video oben – Schritt für Schritt nachmachen und den Telefonterror hinter dir lassen.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie kann ich mit der FRITZ!Box Rufnummern sperren?

In der FRITZ!Box-Oberfläche unter Telefonie und Rufbehandlung legst du bei „Rufsperren für ankommende Anrufe“ eine neue Regel an. Dort trägst du eine einzelne Rufnummer oder mit einem Sternchen als Platzhalter einen ganzen Rufnummernbereich ein. Ab dem Speichern werden Anrufe dieser Nummern automatisch abgewiesen – ganz ohne Zusatzdienst.

Was ist der tellows Anrufschutz?

Der tellows Anrufschutz ist ein Dienst, der auf den Bewertungen einer großen Community basiert. Millionen Nutzer bewerten Rufnummern mit einem Score. Daraus entstehen ständig aktualisierte Sperrlisten, die deine FRITZ!Box als CardDAV-Telefonbücher einbindet und automatisch zum Blockieren bekannter Werbe- und Spamnummern nutzt.

Welche FRITZ!Box brauche ich für den tellows Anrufschutz?

Für die automatische Einbindung über CardDAV benötigst du eine FRITZ!Box mit FRITZ!OS 7.20 oder neuer. Der Anrufschutz ist mit vielen gängigen Modellen kompatibel, etwa der FRITZ!Box 7590, 7490 oder 6590. Prüfe im Zweifel, ob dein Modell die aktuelle FRITZ!OS-Version unterstützt.

Was kostet der tellows Anrufschutz für die FRITZ!Box?

Der tellows Anrufschutz ist kostenpflichtig und wird als Abo für einen festen Zeitraum angeboten, meist für ein oder zwei Jahre. Dafür bekommst du tagesaktuelle Sperrlisten, die sich automatisch aktualisieren. Die kostenlose Alternative ist die native Rufsperre der FRITZ!Box, die du allerdings selbst pflegen musst.

Native Sperre oder tellows – was ist besser?

Das hängt von deinem Anrufaufkommen ab. Bekommst du nur ab und zu Anrufe desselben Störenfrieds, reicht die kostenlose native Rufsperre. Wirst du von ständig wechselnden, unbekannten Werbenummern belästigt, ist der tellows Anrufschutz überlegen, weil er auch Nummern blockiert, die dich noch nie angerufen haben. Beides lässt sich kombinieren.

Kann ich ganze Rufnummernbereiche sperren?

Ja. In der Rufbehandlung der FRITZ!Box wählst du statt einer einzelnen Nummer einen Rufnummernbereich und nutzt ein Sternchen als Platzhalter für beliebige Ziffern. So blockierst du zum Beispiel ganze Vorwahlen oder Nummernblöcke auf einmal. Für viele Einträge lohnt sich ein eigenes Sperr-Telefonbuch.

Soll ich bei einer unbekannten Nummer zurückrufen?

Nein. Gerade sehr kurze Klingelzeichen sind oft Ping-Anrufe, deren einziges Ziel ein teurer Rückruf auf einer Mehrwertnummer ist. Rufe unbekannte Nummern nicht zurück und hebe im Zweifel gar nicht erst ab. Seriöse Anrufer versuchen es erneut oder hinterlassen eine Nachricht.

Wo kann ich unerlaubte Werbeanrufe melden?

Unerlaubte Telefonwerbung kannst du bei der Bundesnetzagentur melden. Sie geht gegen unerlaubte Werbeanrufe vor und kann Bußgelder verhängen. Notiere dir dafür möglichst Datum, Uhrzeit, die angezeigte Rufnummer und den Inhalt des Anrufs – das hilft bei der Bearbeitung deiner Beschwerde.

Was ist Nummern-Spoofing?

Beim Nummern-Spoofing fälschen Anrufer die angezeigte Rufnummer, sodass sie seriös oder vertraut wirkt – etwa als Orts-, Behörden- oder Banknummer. Die echte Herkunft bleibt verborgen. Verlasse dich deshalb nie allein auf die angezeigte Nummer und gib am Telefon keine sensiblen Daten preis.

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