LOGO! 8 mit LOGO!Soft Comfort von Siemens programmieren – Die Benutzeroberfläche – Teil 1
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LOGO!Soft Comfort: die Benutzeroberfläche im Überblick (Teil 1)
Oft werde ich gefragt, wie ich Schaltprogramme für die LOGO! Steuerung von Siemens herstelle.
Das mache ich natürlich mit der Software LOGO!Soft Comfort von Siemens! – Und wie das genau funktioniert, zeige ich in dieser Videoserie!
Kurz zusammengefasst: Teil 1 der Serie zeigt dir die Benutzeroberfläche von LOGO!Soft Comfort – also den Arbeitsplatz, an dem deine Schaltprogramme für die Siemens LOGO! 8 entstehen. Du lernst die wichtigsten Bereiche kennen (Menü- und Symbolleisten, Zeichenfläche, Funktionsblock-Katalog, Simulation) und legst damit die Grundlage für die Teile 2 bis 6.
Im ersten Teil der Videoserie zeige ich sämtliche Funktionen der Programmoberfläche der Software LOGO!Soft Comfort von Siemens. Mit Hilfe der Sofware LOGO!Soft Comfort lassen sich Schaltprogramme z. B. für die LOGO! 8 Steuerung programmieren.
Insgesamt beschäftigen sich die ersten drei Teile der Videoserie detailliert mit der Programmoberfläche der Sofware LOGO!Soft Comfort und dessen Einstellmöglichkeiten. Hierdurch wird die Grundlage geschaffen, die Software LOGO! Soft Comfort bedienen zu können. Nur so ist es möglich, brauchbare Schaltprogramme für die LOGO Steuerung zu programmieren.
Kurz erklärt: Die Benutzeroberfläche ist deine Arbeitsumgebung in LOGO!Soft Comfort. Hier ziehst du Funktionsblöcke auf eine Zeichenfläche, verbindest sie zu einem Schaltprogramm und testest alles in der Simulation – bevor das Programm auf die reale LOGO! 8 übertragen wird.

Die Benutzeroberfläche von LOGO!Soft Comfort – die wichtigsten Bereiche
Wenn du LOGO!Soft Comfort öffnest, wirkt die Oberfläche auf den ersten Blick vielleicht umfangreich. Sie ist aber logisch aufgebaut. Diese Bereiche solltest du kennen:
- Menüleiste: ganz oben – von hier erreichst du alle Befehle, etwa zum Anlegen, Speichern, Simulieren und Übertragen deines Schaltprogramms.
- Symbol- bzw. Werkzeugleisten: die Schaltflächen für die häufigsten Aktionen – schneller Zugriff statt langer Menüwege.
- Zeichenfläche (Programmierfeld): das Herzstück. Hier platzierst du die Funktionsblöcke und verbindest sie zu deiner Schaltung.
- Funktionsblock-Katalog (Baumstruktur): die Übersicht aller verfügbaren Bausteine – von den Konstanten/Konnektoren über die Grundfunktionen bis zu den Sonderfunktionen. Von hier ziehst du die Blöcke per Drag & Drop auf die Zeichenfläche.
- Infofenster & Meldungen: zeigt Hinweise, Parameter und mögliche Fehler an.
- Statusleiste: ganz unten – informiert dich über den aktuellen Modus und den Zustand des Programms.
- Simulationsleiste: im Simulationsmodus schaltest du hier Eingänge und beobachtest das Verhalten deiner Schaltung in Echtzeit.
FUP oder KOP? Die beiden Programmier-Darstellungen
LOGO!Soft Comfort bietet zwei Darstellungen für dein Schaltprogramm. Im Funktionsplan (FUP) arbeitest du mit logischen Blöcken wie UND, ODER und den Sonderfunktionen – das ist die in dieser Serie verwendete Darstellung. Der Kontaktplan (KOP) orientiert sich dagegen an klassischen Stromlaufplänen mit Kontakten und Spulen. Beide führen zum Ziel; du wählst einfach die Darstellung, die dir vertrauter ist.
Erste Schritte in der Oberfläche
So findest du dich schnell zurecht:
- Neues Schaltprogramm anlegen und die gewünschte Darstellung (FUP/KOP) wählen.
- Funktionsblöcke aus dem Katalog per Drag & Drop auf die Zeichenfläche ziehen.
- Blöcke verbinden – Ein- und Ausgänge logisch verdrahten.
- Parameter einstellen – z. B. Zeiten oder Zählwerte an den Blöcken festlegen.
- Simulieren und das Verhalten prüfen, bevor du das Programm überträgst.
Typischer Fehler: gleich mit dem Verdrahten loslegen, ohne die Oberfläche und die Katalog-Struktur zu kennen. Wer sich zuerst mit Menüs, Zeichenfläche und Funktionsblock-Katalog vertraut macht, programmiert danach deutlich schneller und macht weniger Flüchtigkeitsfehler.
Simulation: dein Schaltprogramm gefahrlos testen
Eine der wertvollsten Funktionen der Oberfläche ist der Simulationsmodus. Statt dein Programm sofort auf die reale LOGO! zu übertragen, schaltest du es zunächst am Bildschirm „ein“. In der Simulation kannst du Eingänge betätigen (z. B. Taster oder Schalter) und beobachtest live, wie sich Ausgänge, Timer und Merker verhalten. Aktive Signalwege werden farblich dargestellt, sodass du den Signalfluss direkt nachvollziehen kannst.
Der große Vorteil: Logikfehler fallen sofort auf – und zwar gefahrlos, ohne dass eine Lampe, ein Motor oder eine Pumpe angeschlossen sein muss. Erst wenn die Schaltung in der Simulation einwandfrei funktioniert, überträgst du sie auf die Hardware. Das spart Zeit, Nerven und schützt vor teuren Fehlern bei der Inbetriebnahme.
Allgemeine Einstellungen: die Software an dich anpassen
Bevor es an die eigentliche Programmierung geht, lohnt sich ein Blick in die allgemeinen Einstellungen von LOGO!Soft Comfort. Hier passt du die Software an deine Arbeitsweise an – das macht das Programmieren schneller und angenehmer:
- Sprache der Oberfläche wählen.
- Standard-Editor festlegen – ob neue Programme in FUP oder KOP starten.
- Raster und Ausrichtung einstellen, damit Blöcke sauber „einrasten“ und der Funktionsplan ordentlich aussieht.
- Farben, Schrift und Kommentare anpassen – hilfreich für übersichtliche, gut lesbare Programme.
Diese Grundeinstellungen musst du nur einmal vornehmen – von da an arbeitest du in einer Umgebung, die zu dir passt.
So geht es in der Serie weiter
Im Verlauf der Videoserie werden viele Funktionen gezeigt, die weit über die Grundlagenkenntnisse der LOGO! Programmierung hinaus gehen.
Im zweiten Teil zeige ich die Offline – Einstellungen die durchzuführen sind. Diese Einstellungen beziehen sich hauptsächlich auf das zu erstellende Schaltprogramm innerhalb der Software LOGO!Soft Comfort.
[ zum Video ]
Im dritten Teil zeige ich die erforderlichen Online – Einstellungen. Diese Einstellungen sind ebenfalls zwingend notwendig und beziehen sich auf die angeschlossene und zu programmierende Siemens LOGO! 8 Steuerung.
[ zum Video ]
In den Teilen vier bis sechs geht es richtig zur Sache!
Hier zeige ich nahezu alle Funktionsblöcke, die für die Programmierung einer LOGO! Steuerung zur Verfügung stehen. Mit Hilfe der Funktionsblöcke werden die Schaltprogramme erstellt, die auf der LOGO! 8 Steuerung ausgeführt werden sollen.
An kleinen und überschaubaren Anwendungsbeispiele zeige ich, wie die Funktionsblöcke eingesetzt und parametriert werden müssen um ein lauffähiges Schaltprogramm zu erhalten. Natürlich mit vielen Tipps und Tricks!

Teil 4: Siemens LOGO 8 programmieren
Gezeigt werden die Funktionsblöcke unter:
Digital, Netzwerk und Grundfunktionen
Teil 5: Siemens LOGO 8 programmieren
Gezeigt werden die Funktionsblöcke unter:
Timer, Zähler, Sonstige, Data-Log-Profil und UDF
Inklusive dem Schieberegister –> Ganz einfach erklärt – Versprochen!
Teil 6: Siemens LOGO 8 programmieren
Gezeigt werden die Funktionsblöcke unter:
Analog
Die komplette Serie umfasst die Teile 1 bis 6 sowie das große Anwendungsbeispiel „Garden-Control“.
Einige Highlights der LOGO! 8 Steuerung und der Programmiersoftware LOGO!Soft Comfort von Siemens:
- Netzwerk, Ethernet Anbindung
- Webserver
- LOGO! Display und LOGO TDE
- Menüführung
- Displaybeleuchtung in verschiedenen Farben auch blinkend
- Bedienung über Taster, Siemens TDE-Display und Web-Oberfläche
- Astronomische Uhr
- usw.
Die Siemens LOGO 8 Steuerung findet in privaten Haushalten, in der Industrie und bei vielen Institutionen Verwendung.
Automatisierung – Beispiele:
Lichtsteuerung, Rolladensteuerung, BMZ, Gartenbewässerung, Haussteuerung, Heizung, Wintergarten, Anlagensteuerung, Kompressor, Generator, Pumpen, Pool, Belüftung, Alarm, KNX, Zähler, …
Serie: Siemens LOGO! 8 programmieren
- ↖ Zur Übersicht: Anwendungsbeispiel – komplexe Lichtsteuerung (Garden-Control)
- ➡ Weiter mit Teil 2: Die Offline-Einstellungen
Der Aufbau und die Programmierung von elektrischen Schaltungen bergen einige Gefahren! Lies hierzu unbedingt die Seite Gefahrenhinweise & Haftungsausschluss, bevor du mit der Arbeit beginnst!
Häufige Fragen (FAQ)
Das ist die Programmiersoftware von Siemens für die LOGO!-Steuerungen. Du erstellst dein Schaltprogramm am PC grafisch und überträgst es anschließend auf die LOGO! 8.
Aus Menü- und Symbolleisten, der Zeichenfläche, dem Funktionsblock-Katalog (Baumstruktur), dem Infofenster sowie Status- und Simulationsleiste.
FUP (Funktionsplan) arbeitet mit logischen Blöcken wie UND und ODER. KOP (Kontaktplan) orientiert sich an klassischen Stromlaufplänen mit Kontakten und Spulen. Beide führen zum selben Ziel.
Nein. Mit der integrierten Simulation von LOGO!Soft Comfort kannst du komplette Schaltprogramme am PC testen, ohne dass Hardware angeschlossen ist.
Du ziehst ihn per Drag & Drop aus dem Funktionsblock-Katalog auf die Zeichenfläche und verbindest ihn anschließend mit den übrigen Blöcken.
Ja. Teil 1 erklärt die Benutzeroberfläche als Grundlage. Grundkenntnisse der Elektrotechnik sind hilfreich, für die Software selbst brauchst du keine Vorerfahrung.
In Teil 2 und 3 folgen die Offline- und Online-Einstellungen, in Teil 4 bis 6 die Funktionsblöcke. Alle Teile sind in diesem Beitrag verlinkt.
Für Lichtsteuerungen, Rollladen, Gartenbewässerung, Heizung, Pool und viele weitere Automatisierungsaufgaben – privat, in der Industrie und bei Institutionen.


























